Entdecken Sie einzigartige Kunstwerke von Miriam Diezmann!

Seit rund 30 Jahren widmet sich Miriam Diezmann der Druckgrafik und erweitert ihr Können nun in dem Meisterkurs von Clemens Büntig in Augsburg.
Eine Auswahl ihrer Druckgrafischen Werke finden Sie hier:
https://miriam-diezmann.sumupstore.com/

Eine Übersicht ihrer Acyl- und Ölbilder finden Sie in der "Galerie". Bei Interesse an einem Werk, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an die Künstlerin.

Über Miriam Diezmann

Miriam Diezmann - Druck und Malerei 


Die Liebe zur Malerei zeigte sich schon in ihrer Kindheit.
Mit 14 Jahren begann sie bei der Künstlerin Christine Scheid Malunterricht zu nehmen.
In den folgenden 10 Jahren bekam sie einen Einblick in diverse Bildgestaltungen und 
fast alle Techniken.
Neben der Malerei führte Frau Scheid sie auch an die Druckgrafik (Radierung) heran, die sie 
später bei dem Künstler Herbert Markmann und heute bei Daniela Holz weiterverfolgt. Ihre Neugier und Experimentierfreude für die Druckgrafik, lässt Miriam Diezmann weit über die Grenzen von Hamburg reisen. Seit Anfang 2026 nimmt sie an einem 2-jährigen Meisterkurs an der Freien Kunst Akademie in Augsburg teil.


Was ist eine Radierung?

Eine kurze Einführung in die Technik:
Die Radierung ist eine bedeutende Technik der Druckgrafik, die vor allem seit dem 15. Jahrhundert eine zentrale Rolle in der Kunstgeschichte spielt. Im Wesentlichen handelt es sich um einen Tiefdruckprozess, bei dem ein Bild in eine verzinkte (oder kupferne) Platte eingraviert wird. Diese Methode ermöglicht es, feine Linien und Nuancen zu erzeugen, die für die Darstellung von Licht und Schatten besonders geeignet sind.
 
Der Prozess beginnt mit der Vorbereitung der Metallplatte, die zunächst poliert und dann mit einem lichtundurchlässigen Asphalt versehen wird. Anschließend wird das Bildmotiv mit einem spitzen Werkzeug, dem sogenannten Radiermesser, in die geschützte Fläche geritzt. Durch diese Technik werden die freiliegenden Stellen der Platte sichtbar, während der überdeckte Bereich unberührt bleibt.
 
Nach der Bearbeitung wird die Platte in ein Becken mit ätzender Flüssigkeit, häufig Salpetersäure, eingelegt. Diese ätzt die freigelegten Bereiche und erzeugt Vertiefungen, die später als Tintenreservoir fungieren. Eine weitere Bearbeitung der Flächen kann durch eine offene Ätzung oder Aquatinta vorgenommen werden. Nach dem Ätzvorgang wird die Platte gründlich gereinigt und mit Druckfarbe eingefärbt. Der Überschuss wird abgewischt, sodass die Farbe nur in den Vertiefungen verbleibt. Auch beim Farbauftrag und Druckvorgang kann man das Ergebnis beeinflussen.
 
Das Motiv der Platte wird mit einer Tiefdruckpresse auf angefeuchtetes Aquarellpapier gedruckt.                          
Der Druck wird 1 Woche getrocknet und gepresst.